Andalusien – Erbe der Mauren

In Westeuropa kann man sich an sich als Europäer gut und einigermaßen sicher mit dem Mietwagen bewegen, auch wenn die Fahrtechnik der Verkehrsteilnehmer – besonders in den südlicheren Ländern – mitunter deutlich „lebhafter“ ist. Letzteres nicht so in Andalusien. Die Rundreise in der südlichen, auch innerhalb Spaniens wirtschaftlich nicht so gesegneten Provinz ist eine der entspanntesten, die wir zu zweit erlebt haben. Und das gilt sogar, Dank GPS und Kleinwagen, für die teilweise engen Gassen der größeren Städte. Mit einer geplanten Tourlänge von ca. 1100 Kilometern und 14 Tagen Reisezeit eben doch deutlich kleinräumiger als unsere beiden Nordamerika-Touren, wenngleich diese ebenfalls ohne Stress verliefen. Zudem sind wir im April unterwegs. Bei Ankunft noch ein klein wenig kühl, wird es bei herrlichem Wetter während der gesamten Reise mit jedem Tag wärmer. Die Vegetation ist noch nicht von der Sommerhitze verbrannt. An sich haben wir zwar einen Städte-Schwerpunkt, mit den Hauptzielen Sevilla, Cordoba und Granada, doch bleibt uns auch genug Zeit, die wunderbare Landschaft zu genießen, wie zum Beispiel unendliche Olivenbaum-Plantagen im nördlichen Teil der Provinz oder die auf der Nordseite noch schneebedeckte Sierra Nevada.

Fortsetzung folgt ...

Nahe Córdoba wird die maurische Palastruine Madinat al-Zahra sukzessive restauriert.
Andalusien – von Portwein, Mauren und Serrano-Schinken
  • Ronda – über der Schlucht
  • Jerez de la Frontera – Tio Pepe und der Portwein
  • Sevilla – Provinzhauptstadt
  • Madinat al-Zahra – Palastruine
  • Córdoba – von Mauren und Christen
  • Granada – von der Alhambra beherrscht
  • Trevélez – Dorf des Serrano-Schinkens
  • Málaga – pulsierendes Leben am Mittelmeer

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