Mihintale – Geburtsstätte des Buddhismus in Sri Lanka

Erste Station ist der Tempel am Berg, Mihintale. Dieser Ort gilt als Geburtsstätte des Buddhismus in Sri Lanka. Der vom indischen König Ashoka entsandte Buddhist Mihinda Mahathera soll hier Devanampia Tissa, dem damaligen König Sri Lankas, begegnet sein und diesen in der Folge von seiner Lehre überzeugt haben. Wir finden Ruinen der antiken und eine neue Tempelanlage vor. Die kleine Dagoba aus dem 2. Jh. vor Chr. ist erhalten geblieben, von den antiken Kloster- bzw. Tempelanlagen existieren meist nur noch Grundmauern und Säulen oder Pfeiler.

Von einem Aussichtsfelsen aus haben wir einen überwältigenden Blick auf die gesamte Anlage, den Tempelberg mit dem riesigen weiß blitzenden Stupa am höchsten Punkt und die umliegende Landschaft.

Am Fuß des Hügels

Es erinnern nur noch die Grundmauern an die einst weitläufige Anlage. Hier beginnt noch nicht der Tempelbereich, wir können die Schuhe vorerst anbehalten.

Die „Almosen-Halle“, sozusagen eine Großküche - hier wurde Essen an Bedürftige ausgegeben.
In Granit-Trögen wurde das Essen zubereitet und in eine Zisterne das dafür benötigte Wasser eingeleitet.

Tempelbereich

Es geht eine Treppe hinauf und bevor wir die nächste Ebene betreten dürfen, müssen wir in den Barfuß-Modus übergehen.

Ein Stück nach oben zur eigentlichen Tempelanlage
Beim Anstieg erhaschen wir einen ersten Blick auf den Maha Stupa.
Ab nun geht es barfuß weiter.
Zentral im Tempelbereich die Ambasthala Dagoba aus dem 2. Jh. v. Chr.

Die frechen Kerle stibitzen die Blüten oder zetern lautstark zu einer Statue in Gebetspose, so als wollten sie sich bei ihr über irgend etwas beschweren. Zudringlich werden sie aber zu keiner Zeit, da offenbar von den Besuchern das Fütterverbot eingehalten wird.

Auf geht’s barfuß auf flachen in den Fels gehauenen Stufen zur Aussichtsplattform.
Bei vielen Sehenswürdigkeiten treffen wir auf Schülergruppen.
Die makellos weiße Buddhastatue mit dem freundlichen, jugendlichen Gesicht strahlt uns an.
Das ganze Ensemble vom Aussichtsfelsen aus: links der gewaltige weithin sichtbare Maha Stupa