Geschichten erzählen

Welche Geschichten? Nun, Manches brennt sich einfach an einer Poleposition im Gehirn ein. Auf Reisen ein herausragendes, hoffentlich positives Erlebnis oder ein gesamter Abschnitt der Reise, ein kleines oder großes Abenteuer vielleicht. Hier möchte ich eben solche Ereignisse, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, ausführlicher beschreiben. Viel Spaß beim Lesen und Bilder schauen.

La Coccinelle – krabbel mal

Südfrankreich, 1980er. Spontan habe ich beschlossen, schon jetzt eine „analoge“ Fotostory zu veröffentlichen. Ganz und gar nicht weil die Bilder so toll sind, sondern weil es unsere erste Reise zu zweit war, und zwar mit dem Auto. Auto? Nein, VW Käfer – französisch „La Coccinelle“. Ziel: die Küste am Mittelmeer zwischen Cannes und Marseille – dort, wo es etwas „ruhiger“ ist.

Gut gegrillt, Radler

Italien, Gardasee, 2019. Ende Juni ist es in Mittel- und Südeuopa heiß wie noch nie, seit es Aufzeichnungen gibt! Wir haben heuer unseren Urlaub zum Mountainbike in der nördlichen Region des Gardasees wieder einmal im Juni angetreten. Seit vielen Jahren kommen wir nahezu jährlich hierher, doch solche Klimabedingungen haben wir bisher nicht erlebt. Wie wird sich unsere Tourplanung gestalten, werden wir von unseren Gewohnheiten abweichen?

Gala der Elefanten

Sri Lanka. Auf unserer Reise im Land des Tees geraten wir im zentralen Hochland zwischen Elefanten. Zum Glück nicht buchstäblich. In Kandy findet alljährlich das in dieser Form weltweit einzigartige, insgesamt 15 Tage dauernde Fest des Esala-Vollmonds im Juli/August mit Prozessionen durch die Straßen statt. Die Stars dabei sind ohne Zweifel die dutzenden herausgeputzten Elefanten. Wir waren einen Abend dabei.

Verschollen am Monte Ferru

Italien, Sardinien. Das erste Mal auf der wildromantisch anmutenden Insel. Wir hatten beschlossen, die Mountainbikes mitzunehmen und die angepeilte Region mit einem kleineren ökologischen Fußabdruck zu erkunden. In Küstennähe ist Fahrradfahren im Allgemeinen nicht problematisch. Begibt man sich jedoch auf eine vermeintlich fahrbare Route ins Hinterland, sieht die Sache etwas anders aus.

Top-down and Bottom-up

USA. Die erste atemberaubende Station unserer „Nationalpark-Tour“ im Südwesten der USA ist die Gravurarbeit des Colorado-River, der Grand Canyon. Bereits bei der Anfahrt zu unserem Hotel direkt im Grand Canyon Village am South Rim, der südlichen oberen Canyon-Kante auf etwa 2000 Metern Höhe, stoppen wir beim erstbesten Parkplatz. Am Mather Point genießen wir den überwältigenden Anblick im Abendlicht und den Sonnenuntergang.

Wild geworden

Thailand. Tochter Nummer 1, absolviert ein mehrmonatiges Praktikum in Bangkok. Also beschließen Vater und Tochter Nummer 2, sie zu besuchen und Thailand ein wenig kennenzulernen. Wir nutzen ein paar freie Tage von Sarah, um von Bangkok aus mit dem Bus in den Norden des Landes nach Chiang Mai zu fahren. Wir nehmen an einem Ausflug in den Dschungel teil – Wanderung, Elefanten-Ritt und abschließend Rafting-Tour.

Freddie Mercury’s Home

Sansibar. Nach der einwöchigen Safari durch die Nationalparks im Norden von Tansania verbringen wir noch eine knappe Woche auf Sansibar. Tagesausflug in die Haptstadt. Auf der Insel gehören laut jüngster Erfassung 97 Prozent der Bevölkerung dem Islam an. Nicht verwunderlich also, dass Leben und Wirken von Freddie Mercury, auf dessen Namen wir in Stonetown (Altstadt von Sansibar Stadt) stoßen, keinen so großen Anklang finden.

Immer wieder Tremalzo

Italien. Seit Jahren zieht es uns an den Gardasee. In den Norden, wo die hohen Berge sind, die zum südlichen Ende des Sees langsam auslaufen. Und seit dem ersten Besuch ist unsere Intention Mountainbiken. Anfangs ganz unbelastet von Kenntnissen über diesen Sport, dessen Idee immerhin schon 1972 in den USA entstanden ist, kennen wir nach etlichen Jahren einige der schönsten Bergtouren der Region.
Vorschau:

Seeschlacht in der Wüste

USA. Bevor es uns auf unserer Nationalpark-Tour durch den Südwesten der USA nach Westen zum letzten, dem Yosemite Nationalpark, treibt, streifen wir Las Vegas und den nahen Hoover Dam und schließlich das Death Valley. Schon Las Vegas ist eigentlich heiße Wüste. Dem zum Trotz hat man an diesem unwirtlichen Ort einen Inbegriff der Dekadenz in beindruckender „Qualität“ geschaffen. Inszenierung pur!
weiterlesen …

Elche, Bären und Wölfe

Kanada. Eine Kombination aus Naturerlebnis und Kennenlernen der durch die Zweisprachigkeit sehr unterschiedlichen urbanen Regionen Ostkanadas schwebt uns vor. Relativ zu Beginn unserer Reise geht es nördlich von Toronto in den mit hunderten Seen bekleckerten Algonquin Provincial Park. Wir werden dort zwei Nächte im Backcountry abseits jeglicher Zivilisation verbringen. Nicht länger, weil wir noch einiges andere auf unserer Reise vorhaben.
weiterlesen …

Auf Teufels Ross

Ecuador. Wir starten die Reise in der Hauptstadt Quito. Nach 2 Tagen in der 2800 Meter hoch gelegenen 1,4 Mio. Einwohner-Stadt mit dem „Hausberg-Doppelvulkan“ Pichincha (ca. 4700/4800 Meter hoch) werden wir auf der „Straße der Vulkane“ nach Süden bis Cuenca reisen. Ideal ist man in Ecuador mit Reisebussen unterwegs. Highlight und Ausnahme ist ohne Zweifel die berühmte Fahrt auf dem Dach des Andenzugs von Riobamba nach Alausi.
weiterlesen …

Mariposa-Ride

Kuba. Rundreise, besser gesagt, one-way-Durchquerung der Insel von West nach Ost und anschließend Rückflug von Santiage de Cuba nach Havanna. Wir beginnen im Valle de Viñales. Das ist ein beeindruckendes Naturdenkmal mit den Mogotes, vor ca. 100 Mio. Jahren teilweise ausgehöhlten oder ganz erodierten Kalkstein-Felsen. Auf Satellitenbildern übrigens sehr gut erkennbar. Rundherum findet Ackerbau statt, unter anderem Tabakanbau.
weiterlesen …

Der Tod lauert im Tal

USA. Nachdem wir uns von der Verschwendungssucht in Las Vegas überzeugt haben, ziehen wir in unserem Planwagen weiter nach Westen, unserem letzten Nationalpark der Tour, dem Yosemite, entgegen. OK, kein Planwagen, sondern ein für 4 Personen samt reichlich Gepäck eher zu kleiner Allrad-Jeep. Wir durchqueren das Death Valley und wenden uns nach Norden, um an geeigneter Stelle die Sierra Navade zu überqueren.
weiterlesen …

Mit allen Wassern gewaschen

Thailand. Von der Hauptstadt Bangkok aus starten wir sozusagen zum „Ausflug aufs Land“, oder besser gesagt auf die Insel. Mit dem Bus geht es nach Südosten bis nah an die Grenze zu Kambodscha und dann auf die Insel Koh Chang. Eine Idee dahinter: das anstehende Songkran, das Thailändische Neujahrsfest vom 13. bis 15. April. Wir wollen der „traditionellen“, rücksichtslosen und mitunter ausartenden Wasserspritzerei in der Stadt entfliehen.
weiterlesen …